integral

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Das Wort integral bedeutet umfassend, einschließend, nicht marginalisierend, umarmend. Integrale Ansätze versuchen in jedem Feld genau das zu sein: so viel wie mögliche Perspektiven, Stile und Methodologien in eine kohärente Sicht des Gegenstands einzubeziehen. In gewissem Sinn sind integrale Ansätze „Meta-Paradigmen“ oder Wege eine bereits existierende Anzahl verschiedener Paradigmen in ein wechselbezügliches  Netzwerk sich gegenseitig bereichernder Ansätze zusammen zu bringen. (Ken Wilber)

Viele Dimensionen

Für mich bedeutet “integral” in meiner Arbeit zunächst einmal, das „Ich“, das Selbst, die Persönlichkeit in einem größeren Zusammenhang zu sehen: Wir begreifen und erkennen so das individuelle „Universum“, die eigene Welt, aus einer weiteren Perspektive der Vielschichtigkeit und der Multidimensionalitat.

Durch bewusste Beziehung in Fluss kommen

Alles was wir sehen, sehen wir in und durch Beziehung. Im ’sich beziehen‘ – statt sich zu verhalten – entsteht der Raum, in dem Vergangenheit implodiert und Energien sich erlösen und in Fluss kommen. Unbewusste und verdrängte Erfahrungen gelangen ins Bewusstsein. Wir erkennen Mechanismen und einst überlebensnotwendige Strategien, die unserem individuellen Potenzial im Weg stehen. Licht fällt auf die Schatten und schafft den Anfang für eine authentische Antwort im JETZT.

Mehr Information durch Achtsamkeit

Durch Achtsamkeit lernen wir wieder neu, in Präsenz auch subtile (feinstoffliche) Botschaften sowohl im eigenen inneren Raum  wie auch im Beziehungsraum (dem Raum zwischen Menschen) zu lesen. Wir erhalten mehr Information für neue Erkenntnis und mehr Lebendigkeit.

Die Entdeckung des Höchsten Ganzen ist das einzige Gegenmittel gegen Unfreiheit und die einzige medizinische Verordnung, wie die Mystiker sie anbieten. (Ken Wilber)